»MOTOR«


Filmpoem Telemach Wiesinger
Sound: Andreas Gogol

Synopsis:
Schon in dem Filmpoem „PASSAGE“ (2008) choreographierte Wiesinger Hebe-, Dreh- und Klappbrücken. Aus seiner Sicht stehen diese riesigen Transportwerkzeuge im engsten mechanischen, akustischen und optischen Zusammenklang mit seinen „bewegten“ analogen Filmbildern. Als Fortsetzung dieser Analogie funktioniert „Motor“ aus einer Kapitelfolge von einzelnen Hafenschauplätzen in Westfrankreich an denen die mechanische Kameraaufzeichnung ihren hypnotischen Lauf nimmt. Für die Tongestaltung benutzt Andreas Gogol analog erzeugte Klangstrukturen und assoziiert frei in die akustischen Räume. Auch wenn Ton und Bild von „MOTOR“ alleine stehen können, so ist Eins plus Eins in dieser weiteren Zusammenarbeit Drei. „MOTOR“ ist auch eine Fortsetzung der Filmperformance „LANDED TAKES & SOUND TIMES“ für die Andreas Gogol und Telemach Wiesinger mit dem TEAM WORK AWARD beim 20. Stuttgarter Filmwinter (2007) ausgezeichnet wurden.


Motor screen 1 Motor screen 6
Motor screen 7 Motor screen 4



Produktion: Lichtbild Wiesinger, 2011
Vertrieb: Lichtbild Wiesinger & LIGHT CONE, Paris (www.lightcone.org)

Technik:

16mm, 1:1,33, 20 Min., schwarz/weiss, Lichtton, 24 Bilder/s, Deutschland 2011

lightcone.org/en/film-7816-motor